Weil es „Nein“ nicht geben darf.

So gut wie jede Erfolgsgeschichte hat eine Initialzündung. Bei ReboPharm war und ist es bis heute die konsequente Ausrichtung seines Angebotes an den Bedürfnissen der Kunden.

Es war Frühling 1978, als Horst Koenen – Vertreter des Arzneimittelherstellers Gödecke / Parke-Davis – wieder einmal die Apotheke von Helmut Reygers im Herzen Bocholts betrat. Die neueste Medizin, zu tollen Konditionen, absolut erprobt, mit höchster Liefergarantie – Horst Koenen gab wie immer alles.

Die Bestellung wurde aufgenommen, als plötzlich der Name Halothan durch den Raum schwebte. Ach, ob er auch Halothan besorgen könnte, wollte Reygers wissen. Das Narkosegas. Immer mehr Tierärzte hätten in letzter Zeit in seiner Apotheke vergeblich nachgefragt. „Nein“, das habe er nicht im Angebot. „Noch nicht!“ Beide Männer erkannten im selben Augenblick die Marktlücke und ihre Chance. Beide waren sie Geschäftsmann durch und durch. Warum nicht zusammen einen eigenen Vertrieb für das so stark nachgefragte Narkosemittel gründen?

Gesagt, getan. Schon ein dreiviertel Jahr später stand die Firma ReboPharm, eine Wortschöpfung aus Reygers und Bocholt. Im Laufe der Jahre wuchs das Sortiment stetig. Heute, 40 Jahre danach, sind es über 30.000 verschiedene Qualitätsartikel für die Tierarztpraxis. Gehört ReboPharm zu Deutschlands führenden Fachgroßhändlern und Vollsortimentern für Klein- und Großtierpraxen. Und ist noch immer im Familienbesitz.

Nach dem Tod von Horst Koenen im Sommer 2015 nahm seine Tochter Inga die Zügel in die Hand. So geht die Geschichte von ReboPharm weiter, mit der gleichen Bodenständigkeit, demselben Wagemut und der gewohnten Zukunftsorientierung der beiden Macher aus Bocholt.